Autor: DigiTalk | Datum: 8. Februar 2010 | Kommentar schreiben!

Licht.
Es ist unser täglicher Begleiter. In der Nacht erzeugen wir künstliches, tagsüber erfreuen wir und je nach Wetterlage hoffentlich am Sonnenlicht.
Eine warme Farbtemperatur mit ein wenig Rottönen ist angenehm, kühles Blau mag man im Wohnzimmer nicht haben.
Die Glühlampe hat per Gesetz so gut wie ausgesorgt. Aber was ist der Ersatz?
Das Licht der Leuchtstofflampen ist kühler, unangenehmer. Die billigen Lampen brauchen ewig um hell zu werden, was gerade in Hausfluren Probleme verursachen kann. LEDs sind teuer. Und doch sind sie wahrscheinlich die Zukunft.
Psychologisch gesehen ist die Farbtemperatur des Lichtes sogar zu einer Menge mehr in der Lage als es nur hell zu machen. Die sogenannte Lichttherapie wird von vielen für reinen esoterischen Blödsinn gehalten. Aber:
Im Schuljahr 2007/2008 haben einige Forscher des Universitätsklinikums Hamburg einige Klassenzimmer mit einer speziellen Beleuchtungstechnik ausgestattet. Diese kann ihre Farbtemperatur regulieren. Man hat morgens eine Farbtemperatur von 12.000 Kelvin gewählt. Sie wirkt in etwa wie ins Zimmer scheinende Sonne. Wenn du Schüler arbeiten sollten, wurde eine Tageslichthelligkeit mit 6.000 Kelvin eingestellt. Zur Beruhigung wenn es im Klassenzimmer unruhig wurde, konnten die Lehrer dann 3.200 Kelvin einstellen.
Klingt irgendwie verrückt?
Ja, durchaus. Aber die Ergebnisse sind doch sehr erstaunlich:
Die Schüler störten den Unterricht deutlich seltener und die Lesegeschwindigkeit stieg um ein Drittel an!

So, ich gehe LEDs kaufen.

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